Nicole Niquille


Nicole Niquille

Nicole ist jahrelang dem Ruf der Berge gefolgt, in der Schweiz und im Ausland.

1986, nach einer zweijährigen Ausbildung wurde sie die erste Bergführerin in der Schweiz.
Acht Jahre später, wurde ihre Mobilität durch einen Unfall eingeschränkt und ihr Leben hat eine Wende erfahren, was für sie hiess, keine Berge mehr zu besteigen und sich umzu-orientieren.

Die Berge ziehen sich aber weiterhin als „roter Faden“ durch ihr Leben, trotz ihrer Behinderung.

Mit ihrem Mann Marco hat sie die Auberge am Lac de Taney auf 1400 m Höhe im Wallis geführt.

1987 hat sie einen Preis des Panathlon-Klubs Freiburg erhalten für die beste sportliche Ethik des Jahres. 1988 hat ihr der Freiburger Tourismusverband zusammen mit dem Künstler Yoki eine Auszeichnung zugesprochen, um ihre Verdienste für den Ruf des Freiburgerlandes im Ausland zu würdigen.

1999 wird sie zur Westschweizer Sportlerin des Jahrhunderts erkoren und im September 2002 erhält sie vom FIFAD (Festival International du Film alpin des Diablerets) eine Auszeichnung für ihre Gesamtkarriere und ihre Verdienste für die Berge. 1988 dreht sie den „Plan fixe“ mit dem Filmemacher Jean Mayerat.

1989 lädt sie der deutsche Fernsehsender ARD ein, unter der Regie von Marie Bardichewski, die „Lust am Risiko“ zu drehen und 1991 wird sie zu einem der „Gesichter der Schweiz“ unter der Leitung von Claude Goretta.

Im Juni 2001 reist sie für die Sendung „Passe-moi les jumelles“ (Westschweizer Fernsehen) mit ihrem Mann Marco in die Mongolei. Sie leben dort mit den Nomaden und werden von vier jungen Schweizern dabei gefilmt, die ein bewegendes Dokument mit nach Hause bringen.

Nicole unterhält mit Nepal eine enge emotionale Bindung. Sie hat 15 kürzere und längere Reisen unternommen und langwährende Freundschaften geknüpft.

Der Koch, welcher Marco in ihrer Herberge unterstützt hat, ist Ang Gelu Sherpa, der Bruder von Pasang Lhamu.