Das Spital


Warum ?

Es ist mehr als eine persönliche Herausforderung, Pasang Lhamu wollte sich für die nepalesischen Frauen engagieren.

„Sie verkörpert, in ihrem Sieg und ihrem Tod, die Entschlossenheit eines ganzen Volkes im Anblick seiner Zukunft“.

Nicole Niquille hat ca. 15 Reisen nach Nepal unternommen. Sie hat an einer Expedition auf den Everest teilgenommen. Sie ist gefühlsmässig stark an dieses Land gebunden und beschliesst, zusammen mit ihrem Ehemann Marco, dieser benachteiligten Region, Solukhumbu, dem Tal das zum Everest führt, zu helfen.

Für wen ?

Die betroffene Bevölkerung lebt im Nordosten Nepals, am Fusse des Himalaya. Das Spital befindet sich in Lukla, einem Dorf auf einer Höhe von 2 850 m mit einer Landepiste, welche je nach Jahreszeit und Wetter mehr oder weniger regelmässig benützt werden kann. Hier ist der Ausgangspunkt zum Everest und vielen anderen Gipfeln.

Die Kinder- und Müttersterblichkeit in Nepal ist die Dritthöchste in der Welt. Bei 100 000 Geburten sterben 7500 Frauen und 5900 Kinder sterben bei der Geburt oder überleben das erste Altersjahr nicht.

Das Gebirge und der Mangel an Kommunikationswegen isolieren die Bewohner dieser weit entfernten Region. Es gibt dort noch viele Leute die weder medizinische Versorgung, noch Medikamente oder Gesundheitsberatung erhalten.

Die Kindersterblichkeit in Nepal ist im Jahre 2012 10 Mal höher als in der Schweiz. Auf 100 Geburten kommen in Nepal 34 Todesfälle und in der Schweiz 3,7. Ein Bericht der Vereinten Nationen schätzt die Müttersterblichkeit 2010 auf 170 pro 100 000 Lebendgeburten


Nicole Niquille

Pasang Lhamu